Radwanderweg Suntalbahn

Projektidee

Die Trasse der stillgelegten Bahn durch das Deister-Sünteltal ("Suntal") ist in weiten Teilen noch gut erhalten. Brückenbauwerke und Bahndämme könnten mit begrenztem Aufwand (Aufschottern und Aufbringen einer geeigneten wassergebundenen Deckschicht) zu einem Radwanderweg erster Güte hergerichtet werden.

Die Strecke führt durch landschaftlich reizvolle Gegend, vorbei an interessanten Ausflugszielen und Kulturdenkmalen. Die Trasse wurde in sanften Kurven und mit geringer Steigung angelegt, also ideal für Ausflüge mit der ganzen Familie.

An beiden Endpunkten (Bad Nenndorf, Bad Münder) sind Bahnhöfe mit S-Bahn-Takt und Fahrradmitnahme vorhanden. Mit einem Ausbau des Radwanderwegs würde ein neues, attraktives Ausflugsziel für den Großraum Hannover geschaffen, das die Menschen in sanfter Form den Schönheiten der einheimischen Natur näher bringt.

Der beliebte Rundweg "Deister-Kreisel" führt heute noch an vielen Stellen entlang stark befahrener Straßen. Eine Verlegung auf die alte Bahntrasse abseits der lauten Straßen wäre nicht nur viel sicherer, sondern auch viel gesünder und erholsamer für Radfahrer und Wanderer.

Von dem Radwanderweg sollen kurze Anschlussverbindungen zu den vorhandenen Rad- und Wanderwegen hergestellt werden, z.B. in Richtung Horsten, Algesdorf, zum Erlengrund, nach Apelern, Meinsen, zum Waltersbachtal u.s.w.. Damit trägt der Radwanderweg auch zur Verbesserung der Rad- und Wanderweginfrastruktur für die einheimische Bevölkerung bei: Kinder kommen schneller und sicherer zur Schule, Kurgästen werden neue abwechslungsreiche Strecken erschlossen, Berufspendler können die wichtigen P&R-Bahnhöfe leichter mit dem Fahrrad erreichen.

Der Ausbau könnte in kleinen Schritten erfolgen. Zunächst könnte eine provisorische Streckenführung über vorhandene Wege erfolgen. Mit kurzen, aber wichtigen Abschnitten könnte dann begonnen werden, das vorhandene Wegenetz nach und nach aufzuwerten.

Die zusätzlichen Gäste kämen mit ihrer Kaufkraft der ansässigen Wirtschaft zu Gute. Die erforderlichen Ausbau- und Unterhaltungsmaßnahmen würden mit Fördermitteln des Landes, des Bundes und der EU durch ortsansässige Unternehmen ausgeführt, was weitere wirtschaftliche Impulse in die Region bringt.

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